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Zwei Jahre Corona

Eindrücke aus dem Pflegezentrum Maininsel in Schweinfurt

Kaum Besuch, wenige Gespräche zwischen den Stationen, keine normal stattfindenden Feste - seit zwei Jahren ist vieles anders. Und keiner weiß, wann alles wieder "normal" wird.

Sowohl für die Bewohnerinnen und die Bewohner als auch für die Mitarbeitenden keine einfache Situation.

Lange Zeit während des ersten Lockdowns von März bis Mai 2020 waren Smartphones und Tablets die einzige Möglichkeit für die Seniorinnen und Senioren, Kontakt zur Außenwelt zu haben. Und nach dem dreimonatigen Lockdown kam der Stichtag, der 9. Mai 2020 (Muttertag). Innerhalb von drei Tagen sollten Besuche mittels strenger Auflagen wieder erlaubt sein. Die Einrichtung öffnete für Besuch, doch "das war ein Marathon für uns", erinnert sich die Einrichtungsleitung Christiane Fischer.

Erst im Herbst 2020 erkrankte der erste Bewohner an Corona. Es folgten ständig neue Verordnungen. Zusätzliche Arbeit für die Mitarbeitenden, Hol- und Bringdienste - jeder Besuch musste schließlich am Empfang abgeholt werden.

Ab November 2021 war dann Omikron präsent. Das Heim musste Konsequenzen ziehen und hat im Dezember ein Besuchsverbot ausgesprochen. Glücklicherweise waren kurz vor Weihnachten wieder alle Tests negativ und Weihnachten war zumindest im kleinen Rahmen möglich.

Nun gibt es weitere Lockerungen für die Gesellschaft. Positiv getestete Personen können sich nach fünf Tagen freitesten. "Warum geht das nicht auch für unsere Bewohner und das Personal?", fragt Einrichtungsleitung Frau Fischer. In der Einrichtung wünscht man sich ein Stück mehr Normalität zurück.

Den ausführlichen Pressebericht mit persönlichen Eindrücken gibt es unter https://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/zwei-jahre-corona-im-schweinfurter-seniorenheim-wie-bewohner-und-personal-die-pandemie-erlebten-art-10775575