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Jahrespressegespräch

Am 30. Juli fand im Garten des Wilhelm-Löhe-Hauses ein Pressegespräch zum Jahresbericht statt.

Presse:

Vorstellung des Jahresberichtes mit einigen Daten und Fakten (siehe S. 7 - 10)
Die Struktur des DW SW als e.V. und gemeinnütziger Wohlfahrtsverband in Schweinfurt und in der Region Main-Rhön mit Kitzingen
Inhaltlicher Schwerpunkt Altenhilfe: Diakoniestationen, Pflegeheime und Seniorenwohnhäuser, neuerdings die teilstationären Angebote (Schweinfurt, Schwebheim, künftig: Niederwerrn und Euerbach; in Planung: Maßbach; in der Geschäftsführung: Markt Einersheim, Ostheim und Kitzingen)
Inhaltlicher Schwerpunkt Soziale Arbeit: insbesondere Angebote im Sozialraum (Mehrgenerationenhäuser in Schweinfurt und Schwebheim, Quartiersmanagement in Bad Kissingen), die Flüchtlings-und Integrationsberatung (Begegnungscafés, Thema Wohnen, Alltagsbewältigung und !!Ankerzentrum!!) und die sozialpsychiatrischen Angebote in Bad Neustadt und Bad Kissingen (Tagesstätten, Betreutes Wohnen, Beratung, Soziotherapie).

Besondere Herausforderungen
„Showdown“ in der stationären Altenhilfe
Stichworte: Neubauten von gewerblichen Anbietern mit Renditeversprechen / Gemeinnützigkeit / Personalsuche / Tarifbindung / Wer bleibt „auf der Strecke“?
Der Wettbewerb entwickelt sich rasant. Einige Einrichtungen werden das nicht durchhalten. Gemeinnützige Träger können Verluste nicht lange aushalten, gewerbliche Anbieter können Verluste mit Gewinnen verrechnen. Insbesondere im Raum Schweinfurt sind bereits mehr Plätze im Angebot als durch Personal betreut werden können. – Manche Anbieter versprechen 6 -8 % Rendite, auf wessen Kosten? Bei uns bleibt jeder Euro in der Einrichtung, d.h. kommt Bewohnern und Mitarbeitenden zugute. Überschüsse werden in die Einrichtung investiert.

Diakonie als Teil der Kirche
Diakonie ist Teil der Evang.-Luth. Kirche in Bayern. / Wir spüren eine mindestens gleichbleibend hohe Erwartung an die Qualität unserer Arbeit, verbunden mit der Hoffnung, dass wir die christlichen Werte leben – das tun wir! / Die neuen „Willkommenstage“ für Mitarbeitende in Diakonie und Kirche stärken uns. / Wir wollen mehr zum Ausdruck bringen, dass wir Kirche sind.

Unser Engagement im Ankerzentrum
Seit 30 Jahren sind wir in der Asylsozialarbeit aktiv. Seit 2015 ist die Zahl unserer Mitarbeitenden im Raum Schweinfurt und Rhön-Grabfeld auf insgesamt über 20 Personen angewachsen. Derzeit finanziert der Freistaat Bayern ca. 70% der Personalkosten. Die Sachkosten bekommen wir zu einem Teil von der Stadt und den Landkreisen. Die verbleibenden Kosten tragen derzeit noch die Landeskirche und das DW Schweinfurt. Das geht nicht mehr lange so. Unser Engagement im Ankerzentrum steht auch  deshalb zur Disposition, weil wir dort fast keinen Gestaltungsspielraum haben. – Verhandlungen auf Landesebene laufen (Haushalt 2021).

Was zählt, ist der Mensch. - die Menschlichkeit, die Begegnung von Mensch zu Mensch.
So sehen wir es bei Jesus Christus und so leben wir es hier in der Diakonie.
Wir haben auch Schwächen. Wir decken sie auf und lernen weiter. Und das, was gut ist, bewahren wir und entwickeln es weiter.
Viele tolle Menschen arbeiten bei uns und kommen neu hinzu, z.B. Frau Goll und Herr Engert als Auszubildende.