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Erfolgsgeschichten

Sarah de Bruyn – ihr Weg von der Ausbildung bis zur Einrichtungsleitung im Seniorenhaus Kramerswiesen Oerlenbach

Sarah de Bruyn absolvierte von 2010 bis 2013 ihre Ausbildung zur Pflegefachkraft im Seniorenhaus Kramerswiesen Oerlenbach (SKO) und wurde dort 2014 zur Wohnbereichsleitung und stellvertretenden Pflegedienstleitung ernannt. Im September 2014 begann sie ihr Fernstudium Pflegemanagement, das sie 2019 mit dem Bachelor of Arts abschloss. Nach einer Weltreise mit unbezahltem Urlaub im Jahr 2019 wurde Frau de Bruyn 2020 zur Einrichtungsleitung im SKO ernannt und ging Ende des Jahres in Mutterschutz. Nach ihrer Elternzeit kam sie im Sommer 2022 in Teilzeit als Einrichtungsleitung zurück in „ihr“ Seniorenhaus Kramerswiesen Oerlenbach.

Warum Altenpflege, was war für Ihre Berufswahl entscheidend?
„Um ehrlich zu sein, wollte ich nie in die Altenpflege, musste aber damals im Rahmen der FOS ein pflegerisches Praktikum machen. Die Vorstellung, im Krankenhaus zu arbeiten, fand ich noch viel befremdlicher und entschied mich dann letztendlich dazu, das Praktikum im Altenheim in Geldersheim zu machen. Nun gut, was soll ich sagen, seit dem ersten Tag meines Praktikums wollte ich nie mehr etwas anderes tun. Mir gefiel die Arbeit mit den Menschen, die Zusammenarbeit mit den Kollegen, die Vielfältigkeit im Job und ich ging jeden Tag zufrieden nach Hause. Und seit diesem Praktikum war für mich völlig klar, was ich werden wollte.
Anschließend bewarb ich mich auf der Maininsel und im Löhehaus. Doch hier waren alle Ausbildungsplätze schon voll, und durch Zufall oder vielleicht auch ein klein wenig Schicksal, lud mich das SKO zum Vorstellungsgespräch ein. Hier anzufangen war die beste Entscheidung meines Lebens, denn ich liebe die Arbeit hier wie am ersten Tag :-).“

Gibt es einen besonderen Moment in Ihrer Laufbahn als Pflegekraft, an den Sie sich besonders gerne zurück erinnern?
„Tatsächlich kann ich diese Frage nicht im Detail beantworten, denn es gibt einfach zu viele Erinnerungen, an die ich gerne zurück denke. Seit 12 Jahren werde ich von diesem Beruf und meiner Einrichtung geprägt und ich trage stets ein Lächeln auf den Lippen, wenn ich an die letzten Jahre denke.“

Was gibt Ihnen Bestätigung, dass Sie für sich den richtigen Beruf gewählt haben?
„Ich würde es bei mir eher Berufung als Beruf nennen. Ich hatte es in all den Jahren nie bereut, diesen Weg gegangen zu sein und stehe nach wie vor jeden Tag auf und freue mich, auf die Arbeit zu gehen.“

Was macht Sie persönlich stolz?
„Das Team und der Zusammenhalt in Oerlenbach. Auch in schweren Zeiten haben alle immer zusammengehalten und als Team agiert. Und mich als Teil dieses Teams nennen zu können, macht mich sehr stolz!
Und es macht mich auch ein wenig stolz, Vollzeit als Fachkraft gearbeitet und nebenbei Vollzeit studiert zu haben. Aber ich bin eigentlich zu bescheiden, um das wirklich laut auszusprechen :-)."

Gibt es etwas, das Sie potentiellen Bewerber*innen sagen möchten?
„Durchhalten und nicht aufgeben, die Pflege ist ein richtig toller Job und gibt einem unglaublich viel zurück!“