Zurück

Caritas und Diakonie entwickeln gemeinsam Lösungen

Presseerklärung von Caritas-Einrichtungen gGmbH und Diakonie Schweinfurt nach Entscheidung zur Schließung des Hauses „Maria Frieden“

Errichtet 1965 ist das Haus Maria Frieden an der St. Anton Straße in Schweinfurt in die Jahre gekommen. „Die bestehenden baulichen Notwendigkeiten sind inzwischen so groß, dass ein Weiterbetrieb der sanierungsbedürftigen Immobilie nicht in Frage kommt“, so Georg Sperrle, Geschäftsführer der Caritas-Einrichtungen gGmbH (CEG). Die Entscheidung, ein so traditionsreiches Haus zu schließen, sei nicht leichtgefallen, aber die einzige vernünftige Entscheidung nach einem komplexen Prozess des Abwägens.

Derzeit laufen intensive Gespräche mit dem Diakonischen Werk Schweinfurt mit dem Ziel, konkrete Lösungsperspektiven für Bewohner:innen und Mitarbeitende zu entwickeln. „Niemand bleibt auf der Strecke!“, erläutert Georg Sperrle als CEG-Geschäftsführer und richtet seinen Dank an Carsten Bräumer, Vorstand Diakonie Schweinfurt, der sofort seine Unterstützung nach der ersten Kontaktaufnahme durch die Caritas signalisierte: „Uns eint als christliche Träger die Sorge um das Wohl der Bewohner und Mitarbeiter. Daher war für uns sofort klar, dass wir mit unserem in der erweiterten Nachbarschaft liegenden Wilhelm-Löhe-Haus konkret helfen werden.“

Am 23. September wurde ein gemeinsamer Fahrplan mit der Führungsmannschaft der Diakonie Schweinfurt unter Beteiligung der Mitarbeitervertretung des Hauses Maria Frieden entwickelt. Im Rahmen von Personalversammlungen am 26. September wurde dies den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Caritas und Diakonie vorgestellt. Die Planungen sehen vor, dass bereits ab 17. Oktober beginnend sowohl die Mitarbeitenden als auch die Bewohnerinnen und Bewohner in das in Trägerschaft der Diakonie Schweinfurt befindliche Wilhelm-Löhe-Haus umziehen können bzw. dort beschäftigt werden. Im Rahmen einer geplanten Angehörigenversammlung am 10. Oktober im Wilhelm-Löhe-Haus werden betroffene Angehörige über das weitere Vorgehen informiert.

Im Rahmen von Einzelgesprächen mit Mitarbeitenden und Bewohner:innen sowie deren Angehörigen werden die gemeinsam entwickelten Perspektiven nun konkretisiert. Es bedarf einer Zustimmung der Beteiligten, die im Vorfeld bereits signalisiert wurde. „Ich bin sehr froh und dankbar, dass wir mit allen Betroffenen in guten Gesprächen sind und alle diese herausfordernde Situation konstruktiv und lösungsorientiert begleiten.“, fasst Sperrle die bisherigen Erfahrungswerte zusammen.

Und Bräumer ergänzt: „Es ist das gemeinsame Interesse, für alle Beteiligten gute, zukunftsorientierte Wege zu entwickeln, was mich sicher macht, dass wir hier genau das Richtige tun. So setzen wir unseren gemeinsamen Auftrag als Caritas und Diakonie gegenüber den Menschen, die uns ihr Vertrauen schenken, und den Mitarbeitenden in einer so herausfordernden Situation um.“