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Bayerische Integrationsbeauftragte zu Besuch im Mehrgenerationenhaus Schwebheim

Gudrun Brendel-Fischer sichert Diakonie Schweinfurt ihre Unterstützung zu.

Über 200 Ehrenamtliche und einige Hauptamtliche der Diakonie Schweinfurt kümmern sich im Landkreis Schweinfurt um die Integration von Geflüchteten. Zu den Angeboten zählen die Helferkreise, Begegnungscafés, Wohnungsbörse, Fahrradgarage, Elternbegleitung, Elterntalk, frühe Bildung, Verbraucherberatung, Leseclub, Sprachmittler, das neue Projekt MediSozial (medizinische Grundversorgung für alle Menschen ohne Krankenschein plus Sozialberatung) – also viele offene Dienste, die auch miteinander verwoben sind.

Neue Richtlinien ab 2022 im Doppelhaushalt des Freistaats sowie zu vermutende Kürzungen von kirchlichen Zuschüssen führen bei den Verantwortlichen im Diakonischen Werk Schweinfurt zu der Befürchtung, dass die Finanzierung der Integrationsberatung bald nicht mehr gewährleistet ist.

Die Integrationsbeauftragte der bayerischen Staatsregierung, Landtagsabgeordnete Gudrun Brendel-Fischer (CSU) versicherte bei ihrem Besuch im Schwebheimer Mehrgenerationenhaus, dass ihr die hauptamtliche Begleitung von ehrenamtlichen Tätigkeiten im Rahmen der Integrationsberatung wichtig ist und sie sich für deren Forterhalt einsetzen werde. Auch versprach sie zum Abschied, dass sie aus den Gesprächen und Vorträgen in Schwebheim viele Anregungen mit nach München nimmt. Diakonie-Vorstand Jochen Keßler-Rosa entgegnete ihr: "Und wir wollen Zutrauen zur Staatsregierung, dass da Menschen sind, die in unserem Sinne unterwegs sind."

Pressetext: https://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/diakonie-begegnung-mit-gefluechteten-steht-im-mittelpunkt;art763,10475088